Die spirituelle Spielwiese – kunterbunt und mit jeder Zeile wertvolle Tipps für ein Leben in Balance.


Angst, Stress und eine ungesunde Lebensweise stören unser Immunsystem. Das ist sicherlich nichts Neues, oder? Und dennoch lassen wir uns derzeit Stunden über Stunden von Außen beschallen, ohne an unser Immunsystem zu denken.

Selbst unbewusstes Zuhören negativer Nachrichten sowie das kollektive Angstbewusstsein, Gefahren ausgesetzt und ausgeliefert zu sein, triggert unser Reptiliengehirn, den ältesten Bereich des Gehirns. Hier sind alle lebensnotwendigen Bereiche, wie die Atmung, der Herzschlag oder die Regulation der Nahrungsaufnahme angelegt.

Worum geht es dir?

Hast du dir einmal vorgestellt, wie du als Hundertjährige*r auf deinem Schaukelstuhl sitzt, mit einer Tasse heißem Kakao in der Hand, einer Wolldecke über den Beinen und friedlich und erfüllt aus dem Fenster schaust, um die weißen Schneeflocken zu beobachten und dann feststellen zu können, dass ...?

Genau diese Frage möchte ich dir stellen? Auf was möchtest du in deinem Leben rückblickend schauen können? Was möchtest du erleben? Welche Werte sind dir wichtig und wie kannst du sie schützen und verteidigen?

Gedanken sind mächtig und haben immensen Einfluss auf unseren Körper. Ist dir das bewusst? Wir denken etwa 80000 Gedanken am Tag, wobei sich einige davon ständig wiederholen. Wo kommen diese Gedanken her? Ist zuerst der Gedanke oder zuerst ein Gefühl da?

Es bedingt sich. Gleichzeitig, parallel wirkt ein Gedanke, wie "Ich bin nicht gut genug" auf allen Ebenen. Der Körper macht sich bemerkbar, das kann ein Bauchgrummeln sein, ein Kloßgefühl im Hals, ein Ziehen im Rücken, ein fester Kiefer, ein Zittern, Augenflattern… was auch immer! Zeitgleich erhalten wir meist auf der psychischen Ebene das Gefühl dazu, ängstlich, wütend, verunsichert, hilflos.

Distanz und Abstand einhalten, es triggert mich derzeit sehr und ich habe mir erlaubt, es mir anzuschauen. Wo in mir ist dieses Gefühl spürbar? Welcher Schmerz sitzt da verborgen? Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, es heilen zu lassen?

Verbundenheit schafft Nähe, ich lade dich ein, dich mit dir und deinen Anteilen zu verbinden.

Ein jeder Mensch hat Bedürfnisse, die erfüllt werden wollen. Es geht um dein wahrhaftiges Leben. Wie sind deine Werte? Was ist dir wichtig?

Mit diesem Beitrag über unverstandene Gefühle möchte ich dich einladen, dir Zeit, Raum und Anerkennung für all deine gefühlten Erfahrungen zu schenken.

Wie oft hast du im Ansatz Wut, Zorn oder Traurigkeit gespürt und hast im gleichen Atemzug überlegt, wie du es loswirst?

Solange du deine eigenen Themen nicht aufgearbeitet hast und die Scheuklappen auflässt, wenn es um deine blinden Flecke geht, werden deine äußeren, leiblichen Kinder dich liebevoll (manchmal auch penetrant grausam) darauf aufmerksam machen, doch einmal nach innen zu blicken.

Wie geht diese Innenschau aber? Wir können ja nicht wirklich unser Herz öffnen und das Innere nach Außen krempeln, sodass wir den Schmutz erkennen, um dann einen Großputz zu starten und schwupp kann das Gefühl sich verändern.

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprozessing und bedeutet übersetzt eine Desensibilisierung und Neubearbeitung durch Augenbewegungen.

Ich möchte dir mit diesem Blog- Artikel mehr von dieser sehr effektiven Methode berichten, die durch Augenbewegungen einen entlastenden Effekt zum Stressabbau erzielen kann.

Was geschieht bei den Augenbewegungen?

Chronischer Stress bedeutet nicht nur Alarm für dein körperliches Wohlgefühl, sondern er wirkt sich ebenso alarmierend auf unser seelisches Wohlbefinden aus. Es ist nun einmal nicht so, dass der Körper separat zu betrachten ist. Während der Körper mit Symptomen reagiert, agiert ebenfalls die Psyche. Botenstoffe wie Adrenalin und Cortisol sorgen für Anspannung und Energie. Schließlich hast du so die Möglichkeit, wegzulaufen oder anzugreifen. Flight- Fight oder Freeze, wobei letzteres eher resignierende Ohnmacht bedeutet. Stress- Signale sind daher gut gemeinte Versuche der Regulation, um deine innere Balance wieder herzustellen.

Was passiert, wenn wir Bilder des Schreckens und der Angst sehen mit unserem emotionalen Körper? Krimis, Thriller, aber auch die wahren Tragödien, die wir im Radio, TV oder in der Zeitung auf uns einwirken lassen?

"Es ist nur ein Film!", höre ich gerne von denen, die diese Bilder nicht so sehr an sich heran lassen.

Heute sind es extreme Reizüberflutungen und totale Erschöpfungen, die einem von außen Brief und Siegel an die Hand geben:

Es ist Zeit für eine klare Entscheidung und eine Veränderung. So wie es bislang funktioniert oder eben nicht funktioniert hat, führt es in eine enge Sackgasse. Ein Perspektivwechsel ist nötig. Eine Sichtweise, die den Fokus erweitert.

Ist es wahr, wenn ich sage: „Ich kann nicht mehr!“ „Ist es wirklich wahr, dass ich hilflos bin?“ Emotionen der Erschöpfung und Hilflosigkeit werden zu Hilferufe.

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